Diagnose

Patient mit Reizdarmerkrankung

Der Reizdarm ist eine sogenannte „Ausschlussdiagnose“, das heißt, es muss sichergestellt werden, dass keine andere Krankheit die Beschwerden verursacht. Zu der diagnostischen Abklärung gehört auch eine Darmspiegelung.
Ergeben sich keine Hinweise auf konkrete Veränderungen als Ursache der Beschwerden, so ist von einem Reizdarmsyndrom auszugehen.




Je nachdem welche Beschwerden vorherrschen, kann man verschiedene Formen des Reizdarmsyndroms unterscheiden. 
So gibt es zum Beispiel den Reizdarm

 

                    mit Verstopfung

                mit Durchfall

 

  mit wechselnden Stuhlgewohnheiten

                mit Blähungen und Schmerzen.

 

Viele Menschen mit Reizdarmsyndrom haben Angst, an Darmkrebs zu erkranken. Diese Sorge ist in aller Regel aber unbegründet. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass Darmkrebs bei Menschen mit Reizdarm nicht häufiger auftritt als in der Normalbevölkerung. Menschen mit Reizdarm haben zudem eine mit der Normalbevölkerung völlig identische Lebenserwartung und brauchen auch keine Angst zu haben, andere Menschen anzustecken: Reizdarm ist nicht ansteckend.

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„Verstopfung bei Reizdarm“
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