Proktologische Operationen

Die Proktologie beschäftigt sich mit Erkrankungen des Enddarms (Rektum) und des Afters (Anus). Häufig handelt es sich hierbei um Hämorrhoiden, Fisteln oder Fissuren. Die meisten Diagnosen sind gutartiger Natur.

Im höheren Alter zeigen sich häufiger auch Funktionsstörungen, z. B. eine allgemeine Beckenbodenschwäche, eine Inkontinenz für Gase oder Stuhl sowie andere Veränderungen.

Die Mehrzahl der proktologischen Krankheitsbilder ist gut konservativ z. B. mit Medikamenten oder lokalen Anwendungen behandelbar, d. h., eine Operation ist meist nicht erforderlich. Bei Eiterungen (Abszessen) im Bereich des Afters und bösartigen Erkrankungen (Analkarzinom, Rektumkarzinom) besteht jedoch in der Regel eine Notwendigkeit zur Operation. Bei einer Reihe proktologischer Krankheiten ist durchaus eine Operation zu empfehlen, insbesondere wenn konservative Maßnahmen keine Heilung erzielen konnten oder um ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden.

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