Vorbeugung

Mit wenigen Umstellungen im Verhalten und in den Essgewohnheiten können Sie dem Leiden entgegenwirken. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen!

Ballaststoffreiche Ernährung. Ballaststoffarme Ernährung führt zu kleinen Stuhlmengen und hartem Stuhl. Dies kann zu einer Verkrampfung der Aftermuskulatur führen, erfordert starkes Pressen zur Stuhlentleerung und fördert letztendlich ein Hämorrhoidalleiden. Eine ballaststoffreiche Ernährung sorgt für eine gute Verdauung, indem durch die Bindung von Wasser das Stuhlvolumen vergrößert und der Stuhl weicher wird. Dies erleichtert die Darmentleerung und führt zu einer Normalisierung der Druckverhältnisse im Dickdarm und Analbereich.

Ausreichende Trinkmenge. Achten Sie darauf, jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ideal sind Wasser, Früchtetees oder Saftschorle.

Vermeiden Sie langes Sitzen. Viele Tätigkeiten, wie z. B. ein längeres Telefonat im Büro, können auch im Stehen durchgeführt werden. Dies reduziert den Druck auf die Blutgefäße im Analbereich.

Beschränken Sie Ihren Aufenthalt auf der Toilette auf die nötigste Zeit. Durch das Sitzen auf der Toilette hängt der Beckenboden durch und der Druck auf die Blutgefäße steigt enorm an. Häufig werden erst durch zu lange Toilettensitzungen Hämorrhoidenprobleme ausgelöst.

Vermeiden Sie feuchtes Toilettenpapier. Dies reizt den After. Gründliches Reinigen mit Wasser ist besser.

Pressen vermeiden. Sportarten, die mit starkem Pressen einhergehen, wie z. B. Krafttraining, sollten vermieden werden. Durch die starke Anstrengung, die mit dem Pressen einhergeht, wird sehr viel Blut in den Beckenbereich und in die Hämorrhoiden gepresst.

Sollten Sie unter Übergewicht leiden, versuchen Sie Ihr Gewicht zu reduzieren. Durch das zusätzliche Gewicht wird der Beckenboden stark belastet und die Blutgefäße im Analbereich erweitern sich, was zu einer Anschwellung der Hämorrhoiden führt.

Bewegung. Regelmäßige sportliche Betätigung bzw. eine vermehrte Bewegung ist nicht nur für eine geregelte Darmtätigkeit unerlässlich, sondern grundsätzlich gesundheitsfördernd und kann vor Herzerkrankungen, Diabetes und sogar Krebsleiden schützen.

Vermeiden Sie scharfe Gerichte und andere Reizstoffe. Chili und ähnlich scharfe Gewürze brennen und reizen den empfindlichen Bereich. Auch Nikotin, Koffein, Zitrusfrüchte und stark kohlensäurehaltige Getränke sollten vermieden werden.

Entspannung. Neuere Forschu