Gesunde Lebensweise

Mehr Sport - auch für den Darm!

Viele Menschen arbeiten heute am Schreibtisch, sitzen den ganzen Tag. Darauf ist unser Körper nicht eingestellt. Aufzüge, Rolltreppen, Autos, Busse, Bahnen dienen der Fortbewegung, man muss sich kaum noch bewegen. Abends und am Wochenende reicht die Zeit oft nur für die notwendigen Arbeiten im Haushalt, die gering bemessene Freizeit wird häufig vor dem Fernseher verbracht.

Auch im Haushalt haben Mixer, Wäschetrockner, Waschmaschine, Geschirrspüler und Küchenmaschinen die körperliche Arbeit immer weiter überflüssig gemacht. Dadurch verlangsamt der Darm seine Tätigkeit, der Transport des Nahrungsbreis wird verzögert, es kann ihm mehr Wasser entzogen werden. Der Stuhlbrei wird dadurch weniger geschmeidig und voluminös, so dass die Entleerung erschwert wird.

Zur optimalen Darmfunktion gehört daher auch ausreichend Bewegung. Das wirkt sich übrigens nicht nur positiv auf Ihren Darm aus. Auch das Herz- und Kreislaufsystem danken Ihnen tägliche Ausdauerbelastung wie längere Spaziergänge, Schwimmen, Jogging, Walking, Tanzen oder Radfahren mit einer guten Funktion und Wohlbefinden. Und Sie werden oder bleiben schlank, aktiv und gesund.

 

Entspannen und sich Zeit nehmen

Da die Bewegungsabläufe des Dickdarms durch das vegetative (nicht mit dem Willen beeinflussbare) Nervensystem reguliert werden, spielen psychische (z.B. Stress), emotionale (z. B. Ärger) und Umweltfaktoren ebenfalls eine wichtige Rolle für eine geregelte Verdauung und Stuhlentleerung. So führen beispielsweise Ortswechsel auf Reisen zur Stuhlverstopfung, während Angst und Gefühle der Hilflosigkeit oder Unsicherheit eher Durchfall bewirken. Wer kennt nicht die Veränderungen der Stuhlhäufigkeit und/oder -konsistenz vor einer Prüfung, einem Zahnarztbesuch oder nach einem längeren Flug.

Viele Menschen leben heute hektischer als früher. Das Wort Stress ist leider zum Alltagsbegriff geworden. Weite Wege zum Arbeitsplatz, berufliche Anspannung, Angst um den Arbeitsplatz, Zeitmangel an allen Ecken und Enden sind oft ein Grund, den Gang zur Toilette zu verschieben. Denn das Signal hierfür kann willentlich unterdrückt werden. Dadurch bleibt der Stuhl länger im Darm, wird weiter eingedickt und irgendwann verspürt man den Entleerungsdrang nicht mehr – man hat ihn sich abgewöhnt. Sie sollten immer auf die Toilette gehen, wenn Ihr Darm den Entleerungsdrang meldet, denn den Stuhldrang können Sie sich auch wieder angewöhnen.

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Service

Der Body-Mass-Index (BMI) dient zur Bestimmung von Unter-, Ideal- und Übergewicht. Mit unserem BMI-Rechner können Sie Ihrem BMI ganz einfach bestimmen.

 

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