Durchfall

Im Gegensatz zur Verstopfung wird der Stuhl bei Durchfallerkrankungen zu schnell durch den Dickdarm transportiert und dem Nahrungsbrei damit zu wenig Wasser entzogen, so dass es zu häufigen, breiigen bis flüssigen Stuhlgängen kommt.

Durchfall im Überblick

  • Durchfall ist eigentlich eine sinnvolle Reaktion des Körpers, um schädliche Stoffe oder Krankheitserreger möglichst schnell auszuscheiden.
  • Von Durchfall spricht man bei mehr als 3 breiigen bis flüssigen Stuhlgängen pro Tag.
  • Grundlage der Therapie ist der Ausgleich von Flüssigkeits- und Salzverlusten z.B. durch Elektrolytlösungen aus der Apotheke. 
  • Weitere Behandlungsmöglichkeiten umfassen unter anderem Quell- und Ballaststoffe, die überschüssiges Wasser binden können. Loperamid-haltige Präparate hingegen hemmen die Darmbewegungen und dürfen deswegen nur über einen kurzen Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden.
  • Generell gilt, dass Durchfallerkrankungen, die sich nach 2-3 Tagen nicht bessern, vom Arzt untersucht werden müssen. Länger andauernde Durchfälle können insbesondere für kleine Kinder und geschwächte, ältere Menschen schnell gefährlich werden.

 

 

 

Info

Quellstoffe gleichen Verdauungsstörungen auch bei Durchfall aus, in dem sie überflüssiges Wasser aufsaugen.

 

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